Am Morgen haben wir eine Schule besucht, die eine eigene Holocaust-Gedenkstätte hat. Eigentlich wollten wir zuerst die Ausstellung anschauen, ein bisschen darüber sprechen und anschließend mit einer israelischen Klasse zusammen einen kleinen Workshop machen. Letzteres entfiel aber aus Gründen, die wir leider nicht erfahren haben. Danach hatten alle Teilnehmer etwas Zeit, um ein bisschen einkaufen zu gehen.
Wir Betreuer nutzen die Zeit, um in einem sehr netten Restaurant in Rishon LeZion (Francheska Bair) essen zu gehen. Es war sehr nett eingerichtet, das weitgehend italienische Essen war sehr, sehr gut und mehr als reichlich.
Nachmittags trafen wir uns am Holocaust-Memorial von Rishon LeZion, wo am Abend anlässlich des Holocaust-Gedenktages die städtische Zeremonie stattfinden sollte. Wir führten dort zusammen eine eigene kleine Gedenkzeremonie durch, bei der wir Texte auf hebräisch, englisch und deutsch vorlasen und ein bisschen sangen.
Die anschließende städtische Zeremonie war komplett in hebräischer Sprache, so dass wir Deutschen es ein wenig schwer hatten, zu folgen. Aber die meisten von uns saßen aber neben Israelis, so dass diese wenigstens die wichtigsten Sachen übersetzen konnten. Die Zeremonie war sehr bewegend, es wurden die Geschichten von sechs Zeitzeugen erzählt, die heute in Rishon leben, einige Jugendliche begleiteten die Zeremonie mit Gesang und zeigten Fotos von einer Fahrt nach Polen, die jeder Jugendliche hier unternimmt.
Danach war es spät und außerdem waren unsere Köpfe voll von den Eindrücken des Tages und so gingen wir jeder nach Hause und packten unsere Koffer.



