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	<title>Anna Schmidhuber</title>
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		<title>Der Volksentscheid zu Stuttgart21 &#8211; Ist es legitim, weiter zu protestieren?</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 20:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart21]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Volksabstimmung zum Kündigungsgesetz zu Stuttgart21 ist gescheitert. Sowohl am nicht erreichten Quorum, als auch an einer Mehrheit der Nein-Stimmen. Erfreulich finde ich, dass immerhin knapp 50% der Baden-Württemberger am Volksentscheid teilnahmen. Ich hatte noch weniger erwartet. Beim Volksentscheid zum &#8230; <a href="http://www.annaschmidhuber.de/175/der-volksentscheid-zu-stuttgart21-ist-es-legitim-weiter-zu-protestieren">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Volksabstimmung zum Kündigungsgesetz zu Stuttgart21 ist gescheitert. Sowohl am nicht erreichten Quorum, als auch an einer Mehrheit der Nein-Stimmen. Erfreulich finde ich, dass immerhin knapp 50% der Baden-Württemberger am Volksentscheid teilnahmen. Ich hatte noch weniger erwartet. Beim Volksentscheid zum Nichtraucherschutz in Bayern beteiligten sich seiner Zeit nur 38%. Bei einem Thema, das meines Erachtens wesentlich mehr Menschen direkt betrifft. Auch wenn man bei Stuttgart21 den Kreis der Betroffenen verhältnismäßig beliebig ziehen kann. Je nach dem, welche Kriterien man dazu heranzieht. </p>
<p>Gegner des Projekts haben schon angekündigt, weiter protestieren zu wollen. Wie legitim ist das? Das Volk hat entschieden. Wenn die Unterlegenen nun weiterprotestieren, sind sie dann schlechte Verlierer oder ist das weiterhin ihr gutes Recht? Mir fällt es schwer, diese Frage abschließend zu beantworten. Die Regeln für die erfolgreiche Durchführung sind in Baden-Württemberg besonders hart, das Quorum zur erfolgreichen Abstimmung kaum zu erreichen. Ist die Entscheidung also fair? Brauchen wir nicht erstmal faire, erreichbare Hürden? Andererseits hat es ja nicht nur beim Quorum nicht gereicht, sondern auch hat die Mehrheit der Stimmenden mit Nein gestimmt. Ist es nun legitim, weiter zu protestieren? Ich komme hier zu keinem abschließenden Ergebnis. Was meint ihr?</p>
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		<title>Nachtrag (01.05.2011): Holocaust-Gedenkstätte in der Bar-Lev-Schule in Rishon LeZion, Francescas, Gedenkzeremonie von Rishon und Koffer packen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 22:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Francheska Bair]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust-Gedenken]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Morgen haben wir eine Schule besucht, die eine eigene Holocaust-Gedenkstätte hat. Eigentlich wollten wir zuerst die Ausstellung anschauen, ein bisschen darüber sprechen und anschließend mit einer israelischen Klasse zusammen einen kleinen Workshop machen. Letzteres entfiel aber aus Gründen, die &#8230; <a href="http://www.annaschmidhuber.de/170/nachtrag-01-05-2011-holocaust-gedenkstatte-in-der-bar-lev-schule-in-rishon-lezion-francescas-gedenkzeremonie-von-rishon-und-koffer-packen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Am Morgen haben wir eine Schule besucht, die eine eigene Holocaust-Gedenkstätte hat. Eigentlich wollten wir zuerst die Ausstellung anschauen, ein bisschen darüber sprechen und anschließend mit einer israelischen Klasse zusammen einen kleinen Workshop machen. Letzteres entfiel aber aus Gründen, die wir leider nicht erfahren haben. Danach hatten alle Teilnehmer etwas Zeit, um ein bisschen einkaufen zu gehen.</p>
<p>Wir Betreuer nutzen die Zeit, um in einem sehr netten Restaurant in Rishon LeZion (<a href="http://www.restaurants-in-israel.co.il/restaurant.aspx?id=15061" target="_blank">Francheska Bair</a>) essen zu gehen. Es war sehr nett eingerichtet, das weitgehend italienische Essen war sehr, sehr gut und mehr als reichlich.</p>
<p>Nachmittags trafen wir uns am Holocaust-Memorial von Rishon LeZion, wo am Abend anlässlich des Holocaust-Gedenktages die städtische Zeremonie stattfinden sollte. Wir führten dort zusammen eine eigene kleine Gedenkzeremonie durch, bei der wir Texte auf hebräisch, englisch und deutsch vorlasen und ein bisschen sangen.</p>
<p>Die anschließende städtische Zeremonie war komplett in hebräischer Sprache, so dass wir Deutschen es ein wenig schwer hatten, zu folgen. Aber die meisten von uns saßen aber neben Israelis, so dass diese wenigstens die wichtigsten Sachen übersetzen konnten. Die Zeremonie war sehr bewegend, es wurden die Geschichten von sechs Zeitzeugen erzählt, die heute in Rishon leben, einige Jugendliche begleiteten die Zeremonie mit Gesang und zeigten Fotos von einer Fahrt nach Polen, die jeder Jugendliche hier unternimmt.</p>
<p>Danach war es spät und außerdem waren unsere Köpfe voll von den Eindrücken des Tages und so gingen wir jeder nach Hause und packten unsere Koffer.</p>
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		<title>Tel Aviv, Jaffa und Mayumana</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 21:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Jaffa]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich hätten wir heute ausschlafen können, aber um halb 11 war ich so wach, dass ich beim besten Willen nicht mehr weiterschlafen konnte. Zum Frühstücken sind wir nach Tel Aviv ans Meer gefahren während (!) die Mutter daheim das Haus &#8230; <a href="http://www.annaschmidhuber.de/165/tel-aviv-jaffa-und-mayumana">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hätten wir heute ausschlafen können, aber um halb 11 war ich so wach, dass ich beim besten Willen nicht mehr weiterschlafen konnte.</p>
<p>Zum Frühstücken sind wir nach Tel Aviv ans Meer gefahren während (!) die Mutter daheim das Haus wieder von den Resten der Party säuberte. Das Problem war aber wohl nur für mich eines und für den Rest der Familie ganz normal. Zur Belohnung brachten wir aber Eis in einer Styroporpackung mit.</p>
<p>Nachmittags machten wir uns dann auf den Weg ins Youth Department, von wo aus wir mit dem Bus nach Jaffa gefahren sind. In Jaffa hatten wir dann ein bisschen Zeit, um durch die Stadt zu gehen. Vor allem der ganz alte Teil der Stadt ist sehr süß, er ist in mehreren Ebenen gebaut und besteht aus vielen kleinen engen Straßen und Treppen. Außerdem sind an den Hauswänden die Sternzeichen angebracht und man muss versuchen, seines zu finden, damit man Glück hat.</p>
<p>Anschließend sahen wir uns die Show von <a href="http://www.mayumana.com/show.asp" target="_blank">Mayumana</a> an, einer Rhytmus-Gruppe ähnlich wie STOMP. Sie waren wirklich super. Sie arbeiteten viel mit dem Publikum und auch mit einer kleinen Handkamera, deren Bilder sie dann auf eine Leinwand hinter der Bühne projezierten. Mein Lieblingsstück aus der Show war ein Song, bei dem eine der Frauen alleine ein ganzes Stück aufführte. Ein anderer aus der Gruppe filmte sie jeweils dabei, wie sie sang, Gitarre spielte oder Bass und anderes. Die kleinen Filmchen wurden über- und nebeneinander auf der Leinwand gezeigt und gleichzeitig die kurzen Stücke wiederholt aneinander gereiht. Zusammen ergab das also zum einen ein faszinierendes Video und einen schönen Song.</p>
<p>Anschließend ging es nur noch nach Hause und ab ins Bett.</p>
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		<title>Tel Aviv, Kabbalat Schabbat und Geburtstagsparty</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 21:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kabbalat Schabbat]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Freitag sind wir erholsamer Weise eine Stunde später als die Letzten Tage aufgebrochen, also erst um 9:00 Uhr Ortszeit. Wieder fuhren wir mit einem gemieteten Bus, diesmal nach Tel Aviv. Unser erster Stop in Tel Aviv waren ein Markt &#8230; <a href="http://www.annaschmidhuber.de/163/tel-aviv-kabbalat-schabbat-und-geburtstagsparty">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } -->Am Freitag sind wir erholsamer Weise eine Stunde später als die Letzten Tage aufgebrochen, also erst um 9:00 Uhr Ortszeit. Wieder fuhren wir mit einem gemieteten Bus, diesmal nach Tel Aviv. Unser erster Stop in Tel Aviv waren ein Markt (Nahalat Benjamin) und die Haupt-Einkaufsstraße (Shenkin) dort. Auf dem Markt kaufte ich vor allem Souvenirs und noch eine weitere Sorte Halva. Ich hoffe sehr, dass ich es dann auch ausführen darf, aber ich habe noch keinen Grund gefunden, der dagegen spräche. In der Shenkin gönnte ich mir noch einen Riesen-Smoothie für 22 Schekel (etwas um die 4 Euro), der wirklich super war.</p>
<p>Danach verbrachten wir noch zusammen eine Stunde am Strand von Tel Aviv und gingen die Strandpromenade entlang zurück zum Bus. Wieder in Rishon LeZion angekommen hatten wir ein paar Stunden Zeit uns auszuruhen oder etwas mit unserer Gastfamilie zu unternehmen. Ich konnte endlich ein bisschen Schlaf nachholen, der hier irgendwie etwas zu kurz kommt.</p>
<p>Anschließend machten wir uns auf den Weg ins balance youth center am Rand von Rishon LeZion, wo unser gemeinsames Shabbat-Dinner (<em>Kabbalat Schabbat) </em>stattfinden sollte. Jeder brachte etwas mit fürs Buffet und nach der Zeremonie, die zwei der israelischen Jugendlichen durchführten wurden noch ein paar Lieder gesungen bevor wir mit dem Essen anfingen.</p>
<p>Nach dem Essen machten sich alle auf den Weg zu meiner Gastschwester, die alle zu ihrer Geburtstagsfeier eingeladen hatte. Schon ohne uns war die Wohnung wirklich ziemlich voll und mit uns dann endgültig überfüllt. Für uns Deutsche war es ganz erstaunlich, dass ein 16. Geburtstag ganz ohne Alkohol gefeiert wurde, aber da sind die Israelis wohl auch anders drauf als wir. Die Musik war ziemlich laut und so war es auch kein Wunder, dass um kurz nach 2 Uhr die Polizei vor der Tür stand und um Ruhe bat. Sehr lustig, wir entspannt der Vater mit den Polizisten in der Wohnung umging. Völlig ungestresst hat er bei der nächsten passenden Gelegenheit die Partygäste gebeten, die Musik auszumachen. Anschließend war die Party allerdings zügig zu Ende und ich war froh, endlich schlafen zu können.</p>
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		<title>Haifa (Bahai-Gärten), Akko und Carmel</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 17:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute hatten die Israelis wieder Schule, also sind wir als deutsche Gruppe (plus ein paar Israelis, denen die Schule heute nicht so wichtig war) nach Haifa gefahren, um dort die Bahai-Gärten anzugucken. Sie schauen ja wirklich schön bunt aus, farbenprächtig &#8230; <a href="http://www.annaschmidhuber.de/161/haifa-bahai-garten-akko-und-carmel">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hatten die Israelis wieder Schule, also sind wir als deutsche Gruppe (plus ein paar Israelis, denen die Schule heute nicht so wichtig war) nach Haifa gefahren, um dort die Bahai-Gärten anzugucken. Sie schauen ja wirklich schön bunt aus, farbenprächtig vor allem, man findet dort viele Blumen, die es in Deutschland auch gibt. Aber eigentlich finde ich Gärten schöner, in denen Pflanzen sich natürlich verhalten dürfen und nicht permanent zurechtgestutzt werden.</p>
<p>Anschließend sind wir nach Akko gefahren. Ein kleiner Ort am Meer, in dem wir zuerst einmal Brotzeitpause gemacht haben und dann auf einem arabischen Markt einkaufen konnten, der wirklich großartig war. Es gab dort 100g Halva für 6 Schekel, was in etwa 1,30 € entspricht. Ich habe welches mitgenommen und hoffe sehr, dass es den Flug übersteht. Außerdem gab es dort Gewürze und getrocknete Früchte zu Spottpreisen. Und der Markt war (außer am Eingang) nicht besonders touristisch, man sah auch einen ganzen Haufen Einheimische dort einkaufen. Danach sind wir noch durch den Ort gelaufen, den ich wirklich sehr niedlich gefunden habe. Wenn ich nochmal nach Israel komme, würde ich dort auf jeden Fall eine Weile bleiben.</p>
<p>Unser letzter Stop war Carmel, wo wir &#8211; laut Plan &#8211; auf eine Gruppe junger, arabischer Israelis treffen sollten. Wir hatten eigentlich eine Diskussion mit Jugendlichen erwartet, es kam aber anders. Ein paar der Jugendlichen aus dem Jugendzentrum, das uns empfing, spielten auf Geigen und Trommeln Musik vor, die auch sehr schön war, aber nicht was wir erwartet hatten. Anschließend führte der Leiter des Jugendzentrums (der arabischer Beduine ist) eine Präsentation vor über die arabische Minderheit in Israel. Leider endete der Aufenthalt in dem Zentrum mit einer leicht angespannten Stimmung, weil ein paar der Israelis, die heute am Programm teilnahmen während des Vortrags uns gegenüber kundgaben, dass sie der Vortrag nicht interessiere, schließlich sei der da Vorne ja nur ein Araber und würde eh nur Schmarrn erzählen. Unser Tourguide, Sara, den wir heute dabei hatten, gab sich im Bus große Mühe, nochmal die Geschichte zu erklären und beruhigte damit die Situation wieder ein bisschen.</p>
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		<title>Yad Vashem, neues Jerusalem und Bayerischer Abend</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 20:46:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
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		<category><![CDATA[Holocaust-Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Yad Vashem]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute mussten die Israelis wieder in die Schule gehen, weil kein Feiertag war, deswegen waren wir alleine &#8211; nur die deutsche Gruppe &#8211; in Yad Vashem, der offiziellen Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem. Wir bekamen eine Führung von einem nach Israel eingewanderten &#8230; <a href="http://www.annaschmidhuber.de/158/yad-vashem-neues-jerusalem-und-bayerischer-abend">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mussten die Israelis wieder in die Schule gehen, weil kein Feiertag war, deswegen waren wir alleine &#8211; nur die deutsche Gruppe &#8211; in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yad_Vashem" target="_blank">Yad Vashem</a>, der offiziellen Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem. Wir bekamen eine Führung von einem nach Israel eingewanderten Deutschen und es war wirklich interessant, weil er uns nicht die klassische historisch aufgebaute Führung bot, sondern eine Führung auch über die Ausstellung selber und über den Umgang der Israelis mit dem Gedenken an den Holocaust.</p>
<p>Insgesamt waren wir 2,5 Stunden in der Ausstellung, aber es kam mir wesentlich kürzer vor. Die Gedenkstätte an sich besteht eigentlich aus mehr als nur dem Museum, in dem wir waren, aber dort sind wir leider nicht mehr hingekommen, weil wir dafür nicht so viel Zeit eingeplant hatten. Es gibt wohl noch einen Raum zum Gedenken an die ermordeten Kinder und einige weitere Räume und Installationen für andere Personengruppen.</p>
<p>Anschließend haben wir uns kurz die Neustadt von Jerusalem angeschaut und durften eine Stunde lang alleine rumgehen zum shoppen (oder so). Die ganze Zeit vorher war uns erzählt worden, wie großartig die Einkaufsstaße sei, in die wir nun gingen, aber eigentlich waren dort hauptsächlich Geschäfte, die zum Beispiel Kipas mit Comicfiguren drauf verkaufen. Ich denke, dass kein Israeli sowas wirklich tragen würde. Außerdem gab es noch diverse andere Touristen-Naps&#8230; Und überall Becher-schüttelnde Bettler. Insgesamt fand ich die Einkaufsstraße nicht so überzeugend (bis auf dass es einen guten vegetarischen Döner gab). Eigentlich wäre ich lieber noch ein bisschen länger in Yad Vashem geblieben.</p>
<p>Anschließend fuhren wir zurück nach Rishon LeZion, wo wir in einem kleinen Saal den bayerischen Abend vorbereiteten. Wir hatten uns ein paar Sachen überlegt, die wir vorführen wollten, zum Beispiel eine typisch bayerische Wirtshausszene, außerdem einen Diavortrag über typische Sehenswürdigkeiten und ein paar Spiele (Maßkrugstemmen, Fingerhakeln, Armdrücken) und zwei Tänze. Leider hat in meinen Augen alles sehr improvisiert gewirkt und wir haben die Bayern an sich sehr schlecht dargestellt. Glücklicherweise lockerten die Tänze und Spiele am Schluss die ganze Situation wieder ein bisschen auf und auf Nachfrage kam dann doch auch einigermaßen positives Feedback. Trotzdem hoffen wir, vor allem bei den Eltern keinen schlechten Eindruck hinterlassen zu haben, schließlich müssen sie im August ihr teilweise erst 15 Jahre alten Kinder in unsere Obhut geben&#8230;</p>
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		<title>Jerusalem, Kamelreiten, Wüstenübernachtung, Masada und Totes Meer</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 19:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute sind wir von einem zweitägigen Ausflug zurückgekommen. Am Montag haben wir uns schon sehr früh getroffen und sind in einem Bus nach Jerusalem gefahren. Dort haben wir uns zuerst mit den Israelis zusammen die Stadt angeguckt, mussten uns dann &#8230; <a href="http://www.annaschmidhuber.de/155/jerusalem-kamelreiten-wustenubernachtung-masada-und-totes-meer">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute sind wir von einem zweitägigen Ausflug zurückgekommen. Am Montag haben wir uns schon sehr früh getroffen und sind in einem Bus nach Jerusalem gefahren. Dort haben wir uns zuerst mit den Israelis zusammen die Stadt angeguckt, mussten uns dann aber trennen, bevor wir in den christlichen und arabischen Teil der Stadt gingen, weil die Israelis dort aus Jugendschutz-/Sicherheitsgründen nicht hindürfen.</p>
<p>Als deutsche Gruppe besichtigten wir die Grabeskirche und konnten eine halbe Stunde auf dem Basar einkaufen gehen. Anschließend trafen wir uns wieder mit den Israelis und gingen hinüber zur Klagemauer, wo jeder einmal hingehen konnte und die Mauer berühren. Ich habe es gemacht, auch, wenn ich mir dabei ein bisschen komisch und touristisch vorkam, weil diejenigen, die hier aus religiösen Gründen herkommen, ja wirklich etwas empfinden und ich nur aus Neugier da war.</p>
<p>Anschließend fuhren wir mit dem Bus weiter in die Wüste, wo wir am frühen Abend ein Beduinendorf erreichten. Vor dem Dorf warteten viele Kamele auf uns, auf denen wir in Zweiergruppen Platz nehmen durften. Wir ritten etwa eine halbe Stunde und es war ziemlich lustig für uns. Die Tiere machten leider nicht den Anschein als wäre es für sie ähnlich spaßig.</p>
<p>Danach gab es Essen in einem Beduinenzelt, Reis (mit Fleisch, also eher uninteressant für mich als Vegetarierin) und Salat, Humus, Tahin und Pitas. Es war sehr lecker und hinterher bekamen wir noch einen Becher Tee gereicht. Ein bisschen irritierend war, dass bis auf den Servierteller alles aus Plastik war und hinterher der gesamte Inhalt des Tisches (samt des nicht Gegessenen) einfach in einem riesigen Müllsack landete.</p>
<p>Wir durften noch einer Kaffee-Zeremonie beiwohnen und gingen dann hinüber in unser Camp, das ich mir wesentlich schlichter vorgestellt hatte. Es waren 6 oder 7 gemauerte Hütten mit elektrischem Licht und selber gebauten Stockbetten. Sehr gemütlich und geschlafen habe ich auch gut.</p>
<p>Zum Frühstück gab es wieder allerhand salzige Sachen, auch Salat. Außerdem ein bisschen süße Aufstriche und es gab wieder Pitas, die ich wirklich großartig finde.</p>
<p>Nach dem Frühstück fuhren wir weiter zur ehemaligen Festung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Masada">Masada</a>, um die sich ein Mythos rankt, nach dem sich in einer hoffnungslosen Situation alle 960 dort lebenden Personen das Leben nahmen, um nicht den sie belagernden Römern in die Hand zu fallen.</p>
<p>Nachdem wir uns die Überreste der Festung angeguckt hatten, fuhren wir weiter durch die Wüste zum Toten Meer. Wir hatten leider insgesamt nur eine Stunde Zeit dort, so dass der Aufenthalt ein wenig gehetzt war. Aber das Tote Meer ist wirklich sehr lustig, ich konnte es mir nicht vorstellen, aber man schwimmt wie ein Korken. Sich koordiniert zu bewegen ist dadurch deutlich erschwert. Aber es ist sehr lustig. Und ein bisschen unangenehm, weil alle Wunden, die noch so klein sind, oder gereizte Stellen auf der Haut sofort anfangen zu brennen, wenn man ins Meer geht. Ansonsten ist es aber sehr lustig.</p>
<p>Nach dem Aufenthalt am Toten Meer fuhren wir wieder zurück nach Rishon LeZion, wo wir jeder in die Gastfamilie fuhren und den Abend eher ruhig verbrachten.</p>
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		<title>Tag am Meer</title>
		<link>http://www.annaschmidhuber.de/152/tag-am-meer</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Apr 2011 15:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der Party gestern haben wir heute ein bisschen ausgeschlafen, immerhin bis um 9:00 Uhr. Ich habe nicht total gut geschlafen, bin mehrmals aufgewacht, aber ich gewöhne mich bestimmt noch dran. Nach dem Frühstück sind wir an den Strand gefahren. &#8230; <a href="http://www.annaschmidhuber.de/152/tag-am-meer">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Party gestern haben wir heute ein bisschen ausgeschlafen, immerhin bis um 9:00 Uhr. Ich habe nicht total gut geschlafen, bin mehrmals aufgewacht, aber ich gewöhne mich bestimmt noch dran.</p>
<p>Nach dem Frühstück sind wir an den Strand gefahren. Eigentlich wollten wir auf dem Weg dorthin noch Geld wechseln, aber die Wechselstuben machen gerade alle Osterferien. Kein Glück gehabt, aber meine Gastfamilie leiht mir Geld bis ich eigenes getauscht habe.</p>
<p>Am Strand war es dann doch kälter, als ich erwartet hatte, weil ein leichter Wind wehte, aber die Sonne wärmte uns schnell auf. Unsere Gastfamilien hatten ein Picknick am Strand organisiert und sogar einen Lautsprecher dabei. Es gab Salate, Matzen-Brot (weil Pessach ist) und einen grandiosen Schokokuchen.</p>
<p>Wir verbrachten den ganzen Tag bis halb 5 am Strand und fuhren erst dann nach Hause, wo es wieder ein sehr üppiges Essen gab.</p>
<p>Gerade haben wir noch unserer Sachen gepackt, weil wir morgen wegfahren und die Nacht von Montag auf Dienstag in einem Beduinen-Lager in der Wüste verbringen.</p>
<p>Heute abend wollen wir noch zum Bowlen gehen. Meine Gastschwester hat gerade nochmal alle Anderen durchtelefoniert und es gehen wohl doch einige mit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Erstes Kennenlernen</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 22:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendaustausch]]></category>
		<category><![CDATA[Rishon LeZion]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie angekündigt sind wir vorhin ins Jugendzentrum von Rishon LeZion gefahren, um dort ein Kennenlerntreffen zu veranstalten. Mit ein paar kleinen Spielchen war das Eis schnell gebrochen und ein paar Namen schon hängen geblieben. Wir besprachen noch einmal das Programm &#8230; <a href="http://www.annaschmidhuber.de/150/erstes-kennenlernen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie angekündigt sind wir vorhin ins Jugendzentrum von Rishon LeZion gefahren, um dort ein Kennenlerntreffen zu veranstalten. Mit ein paar kleinen Spielchen war das Eis schnell gebrochen und ein paar Namen schon hängen geblieben.</p>
<p>Wir besprachen noch einmal das Programm für die kommenden 10 Tage und dann rief meine &#8211; sehr quirlige &#8211; Gastschwester, wer denn Lust auf Party hätte, der solle doch mitkommen. Ohne genau zu wissen, was geplant war, gingen doch die meisten mit und es ging erstmal eine gefühlte dreiviertelstunde durch die Stadt. Zwischendurch warteten wir auf Nachzügler, aber insgesamt war der Weg schon ein ganzes Stück weit.</p>
<p>Schließlich kamen wir an ein ziemlich großes Haus in einem ruhigeren Teil der Stadt mit vielen Einfamilienhäusern. Eigentlich war das Haus schon fast eine Villa <img src='http://www.annaschmidhuber.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> . Ohne auch nur einen Tropfen Alkohol war innerhalb kürzester Zeit eine kleine Party auf die Beine gestellt. Ein bisschen wunderten wir uns Deutsche schon, dass trotz offener Terassentüre die Musik voll aufgedreht war, es schien aber normal und die Nachbarn nicht zu stören. In Deutschland wäre vermutlich innerhalb kürzester Zeit die Polizei auf der Matte gestanden&#8230; -.-</p>
<p>Am späteren Abend leerte sich die Tanzfläche langsam und EineR nach dem/der Anderen machte es sich draußen auf der Terasse bequem. Irgendjemand brachte eine Gitarre und diejenigen, die es konnten spielten reihum Lieder zu denen man mal mehr, mal weniger gut mitsingen konnte. Wir saßen ewig dort und gingen erst nach Mitternacht heim.</p>
<p>Ein schöner Abend und eine gute Einstimmung auf den Tag am Strand, den wir morgen verbringen werden, aller Vorraussicht nach wieder mit Gitarre.</p>
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		<title>Shalom</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 15:40:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendaustausch]]></category>
		<category><![CDATA[Rishon LeZion]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzes Update, bevor ich mich zusammen mit meiner Gastschwester ins Jugendzentrum von Rishon LeZion aufmache, wo die Israelis für uns eine kleine Willkommensparty organisiert haben. Der Flug war prima, 3,5 Stunden Flugzeit. Genug, um mir den Film &#8220;The Tourist&#8221; anzuschaun, &#8230; <a href="http://www.annaschmidhuber.de/145/shalom">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurzes Update, bevor ich mich zusammen mit meiner Gastschwester ins Jugendzentrum von Rishon LeZion aufmache, wo die Israelis für uns eine kleine Willkommensparty organisiert haben.</p>
<p>Der Flug war prima, 3,5 Stunden Flugzeit. Genug, um mir den Film &#8220;The Tourist&#8221; anzuschaun, eine halbe Stunde im Stehen zu warten, dass die Servierwägen den Weg zur Toilette freimachen und schließlich auch noch ein kleines Menü zu verdrücken.</p>
<p>Die Sicherheitskontrollen verliefen bisher völlig problemlos, und mein Netbook &#8211; das ich vor lauter Horrorberichten (Sicherheitsleute zerstören Laptop, etc&#8230;) fast nicht mitgenommen hätte &#8211; hat noch keiner genauer anschaun wollen. Ich bin gespannt, wie das auf dem Rückflug wird.</p>
<p>Unsere Gastfamilien haben uns am Flughafen mit viel Gejubel und einem riesigen Transparent empfangen. Facebook sei dank konnte jeder gleich seineN GastpartnerIn entdecken und begrüßen. Nach einem kurzen Begrüßungschaos am Flughafen trennten wir uns recht bald auf und fuhren in die jeweiligen Gastfamilien.</p>
<p>Ich wohne bei meiner Gastfamilie in einer großen Wohnung am Rand von Rishon LeZion. Auf der Fahrt unterhielten meine Gastschwester und ich uns erfolgreich, trotz einiger Sprachbarrieren &#8211; besonders meinerseits (mein Englisch lässt noch zu wünschen übrig) &#8211; und sie erklärte mir einiges über Israel, besonders Tel Aviv und Rishon LeZion.</p>
<p>Sehr herzlich wurde ich daheim dann auch gleich von ihrer Mutter und ihrem Bruder begrüßt, ihre Mutter fand mich &#8220;süß&#8221;. <img src='http://www.annaschmidhuber.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Es gab gleich Essen, und es war superlecker und superviel. Weil ich Vegetarierin bin hatte die Mutter extra (zu bestimmt 10 anderen vegetarischen Sachen, die am Tisch standen) noch Tofu gemacht, für die Familie auch ein Novum. Hat alles sehr gut geschmeckt, hinterher gab es gleich einen Nachtisch, der auch sehr fein war. Und ein bisschen Bauchweh hatte ich dann auch vor lauter Essen. <img src='http://www.annaschmidhuber.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Jetzt gehen wir gleich los &#8211; deswegen der Rest später. =)</p>
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